Die Physiker

von Dürrenmatt

Ein Sanatorium inmitten einer idyllischen Landschaft. Im Altbau von diesem Irrenhaus, Entschuldigung, Sanatorium, wohnen noch drei Patienten. Alle sind Physiker. Ernst Heinrich Ernesti, der sich für Albert Einstein hält, Georg Beutler, der meint er sei Sir Isaac Newton und Johann Wilhelm Möbius, dem der König Salamo erscheint. Das Sanatorium wird von einer herzlichen, älteren Ärztin geführt. Fräulein Mathilde von Zahnd ist eine angesehene Psychiaterin. Betreut werden die drei Physiker von reizenden, jungen Krankenschwestern und über das ganze wacht eine resolute Oberschwester.

Es geht friedlich zu und her, mal abgesehen von dem Unglücksfall vor zwei Monaten, als Sir Isaac Newton die Krankenschwester Dorothea Moser erdrosselt hatte. Alles wäre vielleicht gut gekommen, hätte da nicht auch Albert Einstein seine Krankenschwester erdrosselt oder hätte sich Frau Rose nicht von Möbius scheiden lassen und den kreuzbraven Missionar Rose geheiratet. Jedoch nimmt die Komödie von Friedrich Dürrenmatt ihren Lauf. Wie Dürrematt sagt: „Eine Geschichte ist dann zu Ende gedacht, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat.“